Carl zum Felsen

carlvonhessen_140_180Am 22.März 1796 wurde die Johannisloge „Carl zum Felsen“ förmlich gegründet. Prinz Carl von Hessen erteilte als Provinzial-großmeister sämtlicher Freimaurer-logen in den königlich-dänischen Reichen und Staaten der Johannisloge „Carl zum Felsen“ Patent und Konstitution.

Unter der Konstitution der Großen Landesloge der Freimaurer von Dänemark und Norwegen arbeitete „Carl zum Felsen“ seither in Altona.

Als am 15.November 1863 König Friedrich VII von Dänemark starb, war die Große Landesloge von Dänemark ohne Generalgroßmeister.

Die Loge „Carl zum Felsen“ entschied, nach einer schweren Zeit der Ungewissheit, unter Beibehaltung des schwedischen Systems in eine deutsche Ordensprovinz überzutreten.

Am 14. Februar 1866 wurde sie aus der dänischen Großloge entlassen und in die VII. Ordensprovinz der Großen Landesloge von Deutschland aufgenommen. Bruder Hermann Cordts war mit der Wahl vom 7. März 1866 ihr erster Logenmeister im neuen Großlogenverband. Die Loge zählte zu dieser Zeit 238 Mitglieder, die nicht nur in Altona oder der näheren Umgebung wohnten, sondern zu dieser Zeit über die ganze Provinz verteilt waren.

Die im Jahr 1935 aufgelöste Johannisloge „Carl zum Felsen“ trat am 24. Februar 1948 im Restaurant „Stadt Pinneberg“ in Hamburg Altona zum ersten mal nach dem Krieg wieder zusammen. Einstimmig beschloss die Versammlung die Wiederherstellung der Loge. Der Auftakt zu einem bewegten und lebendigen Logenleben war gegeben. Seither arbeitet die Johannisloge „Carl zum Felsen“ im Gebäude der Provinzialloge von Niedersachsen in der Mooweidenstraße in Hamburg.

Am 22. März 2011 feierte die Johannisloge „Carl zum Felsen“ ihren 215. Geburtstag.

Heute gehören rund dreißig Logenbrüder der Loge „Carl zum Felsen“ an. Die Mischung ist bunt: Vom Hafenlotsen über Rechtsanwalt, Tischlermeister, Apotheker, Kaufmann bis zum Studenten. Die Altersverteilung ist entsprechend gestreut vom 25. bis zum 87. Lebensjahr.

Die Brüder treffen sich regelmäßig im Haus der Provinzialloge von Niedersachsen in der Moorweidenstraße 36 in Hamburg zu ihren Arbeiten. Aber der reine „Männerbund“ schließt bei vielen Aktivitäten auch die Familien, Freunde und Bekannten mit ein.

Häufig bilden die attraktiven Räume des Hamburger Logenhauses den Mittelpunkt für vielfältige Veranstaltungen, wie Gästeabende, Vorträge über aktuelle soziale und gesellschaftspolitische Themen, Gesellige Ausflüge mit kulturellen Schwerpunkten, Konzertabende und Dichterlesungen, Pflege der Kontakte sowie Besuche von nationalen und internationalen Logen.

Unter dem Gesichtspunkt humanitärer und karitativer Aufgaben widmet sich die Johannisloge „Carl zum Felsen“ unter anderem dem Engagement mit der „Zinnendorf Stiftung“, einem Heim für schwerstpflegebedürftige junge Menschen. Ein weiteres Langzeitprojekt ist der Verein „Gefangene helfen Jugendlichen“ sowie das Kindertageshospiz „Kinder-Leben e.V.“.

Schließlich hilft der „Club der brüderlichen Einigkeit“ in Not geratenen Witwen und Familien aus dem Bruderkreis und anderen hilfsbedürftigen Personen.

Carl zum Felsen – Das Logenhaus

foto-hausDas Logenhaus Mitten im Herzen der Hansestadt steht das Logenhaus der Provinzialloge von Niedersachsen des Freimaurerordens.

Die Hamburger Logen des Freimaurerordens gehören organisatorisch zu dieser Provinz. Das Logenhaus wurde 1907 bis 1909 von den Brüdern Architekten M. Gerhardt, Hermann Schomburgk und H. Leopold Strelow gebaut.

Nach den Zerstörungen des Weltkrieges wurde das Haus Stück für Stück wieder aufgebaut, doch bis heute sind ehemals als Tempel benutzte Räume noch nicht wieder ihrer Ursprungsbestimmung zugeführt.

empfang-downloadEine intensive Nutzung der schönen Räume des Logenhauses für ganz profane Zwecke wie Ausstellungen, Seminarveranstaltungen, Tagungen, aber auch Hochzeiten oder Konzerte trägt wesentlich dazu bei, die hohen Unterhaltskosten zu erwirtschaften.

Wer die sieben Stufen am Eingang hinaufgestiegen ist, findet sich in der Eingangshalle der Figur unseres Namenspatrons (Johannes) gegenüber, der mahnend die Hand erhebt: Ändert euren Sinn!

saal1Der „große Mozartsaal“ bietet für freimaurerische Veranstaltungen und Feste einen herrlichen Rahmen. Aber auch viele Hochzeiten werden hier gefeiert, es gibt Konzerte und Ausstellungen.

Räumlichkeiten unterschiedlicher Größe erlauben Zusammenkünfte der Logenbrüder nach den Arbeiten, sind aber auch natürlich geeignet für vielerlei Veranstaltungen, mi dem Komfort direkt einer Bewirtung angeschlossen zu sein.

Es ist nicht zu unterschätzen, welche Rolle eine gute Gastronomie für die Akzeptanz eines so bedeutenden, in weiten Teilen öffentlichen, Gebäudes spielt. Und das geht weit über das geschmackvoll und einladend eingerichteten Restaurant hinaus. Wenn Sie also bei Ihrem nächsten Hamburg-Besuch ein gutes Restaurant suchen oder Räume und kompetente Partner für die Planung Ihrer nächsten Firmen-Veranstaltung: Hier finden Sie beides!

Hier erfahren Sie mehr www.mozart-saele.de

Karitative Projekte von Carl zum Felsen

Ein Aspekt der Freimaurerei ist die karitative Tätigkeit, die wir allerdings nach unserem Selbstverständnis leide und im Hintergrund helfend durchführen. Wir wollen uns für geleistete Hilfe nicht profilieren, denn Barmherzigkeit ist eine Meistertugend, die jedem Menschen innewohnen sollte.

Zur Zeit unterstützen wir aktiv drei Projekte.

Zinnendorf – Stiftung

Karitative Projekte Zinnendorf Stiftung

Im Wohnhaus der Zinnendorfstiftung leben 21 jüngere schwerst- pflegebedürftige Menschen in Einzel-Appartements mit Pantry, Bad und Abstellraum.

Hier stehen diesen Bewohnerinnen und Bewohnern u.a. Gemeinschafts- und Hobbyräume zur Verfügung, sowie ein Gästeappartement für auswärtige Besucher. Ein Kreativkreis bietet unter fachkundiger Leitung Möglichkeiten eigener künstlerischer Entfaltung.

In der Zinnendorf-Stiftung werden viele Hilfestellungen gegeben, um die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Isolierung herauszuführen, die Krankheit und Behinderung mit sich bringt.

Hier leben diese Menschen nicht als Patienten, sondern als „Bewohner“, denen ein Höchstmaß an eigenständiger Lebensgestaltung ermöglicht werden soll. Die Stiftung dient dazu, neben der pflegerischen Versorgung, das mitmenschliche Umsorgen dem erklärten Ziel, den Schwerstbehinderten solidarisch zu einem menschenwürdigen Dasein zu verhelfen.

Mehr Informationen unter: www.zinnendorfstiftung.de

Gefangene helfen Jugendlichen

Gefangene helfen Jugendlichen BannerDer Verein „Gefangene helfen Jugendlichen“ arbeitet präventiv mit Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die am Rande einer kriminellen Laufbahn stehen oder bereits straffällig geworden sind.

Sie sollen mit den negativen Auswirkungen von Gewalt und Kriminalität konfrontiert werden und die schwerwiegenden Konsequenzen verdeutlicht bekommen, die ein Absinken in die Kriminalität mit sich bringt.

Gefangene helfen Jugendlichen Gesprächskreis

Die Idee  zu dem Projekt „Gefangene helfen Jugendlichen“ entstand 1996 in der JVA Fuhlbüttel, genannt „Santa Fu“, durch die Initiative von drei Inhaftierten.

Gefangene helfen Jugendlichen StationDer Grundgedanke war, gefährdete Jugendliche aller Nationalitäten durch Konfrontation mit Knast und Gefangenen von einer kriminellen Laufbahn abzubringen.

Betroffene Jugendliche sollten vor den gravierenden und folgenschweren Konsequenzen von Kriminalität (hier auch insbesondere einer drohenden Abschiebung) bewahrt werden.

Mehr Informationen unter: www.gefangene-helfen-jugendlichen.de/

KinderLeben e. V.

Kinderleben E.V LogoKinderLeben ist Deutschlands 1.Tages-Kinderhospiz KinderLeben ist ein Tages-Kinderhospiz mit ganzjähriger Betreuung. Während der Aufenthalt für unheilbar kranke Kinder in stationären Hospizen zeitlich begrenzt ist, kann die Hilfe im Tages-Kinderhospiz KinderLeben ganzjährig in Anspruch genommen werden.

Auch über den Tod des Kindes hinaus finden Betroffene hier immer Ansprechpartner und können jederzeit an Veranstaltungen teilnehmen.

Der Verein richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, und bietet einen Ort des Miteinanders an, wo die Familien als Ganzes in den Mittelpunkt rücken.

Kinderleben E.V Schmidt

Das Team des Vereins setzt sich aus Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen. Für die Kinder sind die therapeutischen Maßnahmen aus den Bereichen Musik, Gestaltung, Kunst und Bewegungsmotorik, eine große Hilfe. Hier stehen kompetente Fachkräften zur Verfügung. In der Trauerarbeit begleitet der Verein wir die Familien, bis hin zur Zeit des Abschied-Nehmens und darüber hinaus.

Auch fungieren die Mitarbeiter als Ansprechpartner bei bürokratischen Fragen und alltäglichen Aufgaben. Den Verein unterstützen wir als Loge durch Spenden, aber auch Rat, Vernetzung und praktischem Wissen aus unseren jeweiligen beruflichen Hintergründen.

Mehr Informationen unter: http://www.kinderleben-hamburg.de/

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